London und Klimawandel
4. Februar, 2010
Unternehmen und Kommunalbehörden in London wurden ermahnt, dass sie durch Investitionen in neue Gebäude und Infrastruktur viele Millionen Pfund aufs Spiel setzen, wenn dabei den Klimarisiken nicht die angemessene Aufmerksamkeit geschenkt wird.
Die London Climate Change Partnership, eine Gruppe, die sich aus Unternehmen, Kommunalbehörden und Wissenschaftlern zusammensetzt, hat eine Reihe von Berichten veröffentlicht, die sich auf neue, von der Regierung befürwortete Berichte zu Klimaauswirkungen stützen. Diese Berichte prognostizieren, dass die britische Hauptstadt aufgrund von zunehmend häufigeren, extremen Wetterbedingungen schweren Störungen ausgesetzt sein wird, wenn die Bemühungen bei der Entwicklung einer Klimainfrastruktur nicht beschleunigt werden.
In einem Bericht wird gewarnt, dass weiterhin viele Millionen Pfund in Gebäude und Projekte investiert werden, die nicht über einfache Klimaanpassungsmaßnahmen wie Regenwassergewinnung, grüne Dächer und Bäume verfügen, die im Sommer Schatten spenden. Dies führe zu einer nicht zweckgerechten Infrastruktur.
In einer zweiten Studie wurde vor den extremen Wetterereignissen gewarnt, die von Klimaforschern für die nächsten Jahrzehnte vorhergesagt werden. "Selbst eine Weltstadt wie London kommt bei extremem Wetter wie schweren Regenfällen zum Stillstand", erklärte Gerry Archer, Vorsitzender der London Climate Change Partnership. "In der Mitte dieses Jahrhunderts werden Hitzewellen wie in 2003 unser durchschnittliches Sommerwetter sein."
In den Berichten wird empfohlen, dass Kommunalbehörden und Unternehmen die Klimaprognosen der Regierung in ihre gesamte Infrastrukturplanung aufnehmen und Kriterien auf der Grundlage von Klimaanpassungsmaßnahmen bei allen Beschaffungsgeschäften festlegen.
Quelle/Weitere Informationen:
Business Green
London Climate Change Partnership
Ãndern Sie die Farbe Ihrer Energie
Deutschlands Energiefarbe

Erfahren Sie mehr darüber, wie Philips die Herausforderungen des Klimaschutzes annimmt.
